Erstellt von Waldemar Binder |

Ukraine-Hilfe

Hilfsaktion beim VfB Gartenstadt brachte 16.000 Euro

Großartige Benefizveranstaltung für die Ukraine-Hilfe

(GM) Am Anfang stand eine Idee – die dann aber schnell Realität wurde, als die richtigen Leute zusammenkamen. Anette Sorg, die Pächterin der Vereinsgaststätte des VfB Gartenstadt, wollte sich nicht einfach an einer der vielen Spendenaktionen zugunsten der ukrainischen Kriegsopfer beteiligen, sondern selbst eine Benefizveranstaltung auf die Beine stellen. In Joachim Ningel, dem Vorsitzenden des VfB Gartenstadt und Raimund Disch, der den Verein seit vielen Jahren auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt, fand sie sofort tatkräftige Unterstützer. Von dem, was dabei in kürzester Zeit herauskam, konnten sich zahlreiche Besucher am letzten Dienstag überzeugen.

Bereits um 16:00 Uhr startete das reichhaltige, musikalische und sportliche Rahmenprogramm. Hunderte von blauen und gelben Luftballons, im Eingangsbereich des Erich-Schäfer-Sportparks, empfingen die Gäste, die sofort in bester Stimmung waren. Und die hielt bis weit in die Nacht an und brachte am Ende ein überwältigendes Ergebnis. Sage und schreibe 16.000 Euro konnte Anette Sorg einen Tag später als Spendensumme für die Ukraine-Hilfe überweisen – unglaublich. Noch einmal: 16.000 Euro, das Ergebnis eines einzigen Tages.

 Zum Abschluss des Tages standen sich der VfB Gartenstadt und der VfR Mannheim in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Das Spiel gegen den VfR Mannheim endete 2:2 vor über 1000 Zuschauern, die ein flottes und kurzweiliges Spiel sahen.

 Rund 2.500 Besucher hatten den Weg zum VfB Gartenstadt gefunden und für alle hatte es sich gelohnt. Ganz besonders für Anette Sorg selbst. „Die Aktion war eine Herzenssache für mich“, bekräftigt sie. „Das waren nur wenige Stunden Mühe, aber das Ergebnis ist unglaublich und es hat auch mir selbst persönlich sehr viel gebracht. Ich bin den vielen Helferinnen und Helfern von ganzem Herzen dankbar.“

Wenn es nach Anette Sorg geht, bleibt die Benefizaktion keine einmalige Sache. „Es kann sein, dass wir so etwas noch einmal machen“, erklärt die rührige Clubhaus-Chefin. Und wer sie über den langen Spendentag beobachten konnte, durfte feststellen, dass sie zu keinem Zeitpunkt gestresst wirkte – im Gegenteil, noch zu nächtlicher Stunde konnte man sie zu Disco-Klängen tanzen sehen. Diese Frau scheint einfach nicht müde zu werden. Ganz großen Respekt, Frau Sorg – für Sie und ihre vielen großzügigen Unterstützer und fleißigen Helfer.

Bericht im MetropolJournal

Bilder der Veranstaltung

Video im RNF